Donnerstag, 21. Juli 2011

Mission erfüllt: Der Vogt hat kapituliert!

Nachdem wir seine Burg im Abschlussgame mit unseren Katapulten schachmatt gesetzt hat, hat der Vogt vor uns allen kapituliert. Hurra!
Auch die fiesen Trick des schwarzen Ritters konnten uns nicht davon abhalten, systematisch nach dem Vogt und seinen Gefolgsleuten zu suchen. So fanden wir nach einem kniffligen Logical-Game auch heraus, was er vor hat und wo er sich aufhält. Da wir uns am vorherigen Tag ja schon gründlich vorbereitet hatten, waren wir für den Kampf gerüstet. Mit List und Geschick kamen wir relativ schnell an die Vogsche Burg heran und legten uns auf die Lauer. Es ging nicht lange und der Vogt hatte uns entdeckt. So entbrannte ein heisser Kampf rund um seine Burg, die wir dann aber durch unsere Überzahl und natürlich auch unserer überlegenen Schlachtstrategie schnell gewannen. 
Noch in dieser Stunde musste der Vogt aufgeben und seine siebe Sachen packen. Denn nie mehr sollte er die Gelegenheit erhalten, arme Giswiler Dorfbewohner zu quälen. 

Somit haben wir unsere Mission, die wir uns so am Anfang ja nie vorstellen konnten, erfüllt und den Giswilern ein friedlicheres Leben ermöglicht. Darum ist es nun auch für uns Zeit, dem Dorf Adieu zu sagen und schweren Herzens wieder in unsere Heimat zurück zu kehren. 
Natürlich verabschiedeten wir uns noch höflichst bei einem grossen Abschluss-Lagerfeuer von unserem Dorf und haben nun mit dem Abbau noch einiges zu tun. 

Dienstag, 19. Juli 2011

Wichtige Info: Grosses Gepäck abholen im Werkhof

Sehr geehrte Eltern der Dorfbewohner

Hier kommt noch eine letzte Info zum Abtreten am Freitag: Wir werden das schwere Gepäck der Dorfbewohnerinnen wieder mit unserer mittelalterlichen Kutsche nach Zug befördern. Dies bedeutet, dass sich alle grosse Pfäderli-Koffer, Rucksäcke und Taschen im Werkhof befinden werden und dort abgeholt werden müssen.
Das Abtreten findet aber nach wie vor am Freitag um 15.45 Uhr am Bahnhof statt, wo man dann auch schon die Kinder in Empfang nehmen kann und anschliessend im Werkhof auch noch das dazugehörige Gepäckstück mit nach Hause nehmen darf.

Falls es für Sie nicht möglich ist, im Werkhof das Gepäck abzuholen, sprechen Sie sich bitte mit anderen Eltern ab. Vielen Dank!

Hochachtungsvoll
Ihr Mittelalter-Volk

Dorfbewohner sind bereit für den Vogt


Wie man sieht, haben sich die Dorfbewohner in Giswil heute hervorragend ausruhen können. Nun sind sie gestärkt und kampfbereit für neue Taten gegen den Vogt oder andere fiese Gestalten aus dem Mittelalter. Auf in die Schlacht!

Wellness im Dorf

Die letzten Tage waren für alle Dorfbewohner sehr anstrengend. Zahlreiche Wettbewerbe galt es zu gewinnen und dann haben wir auch noch gemerkt, dass der Vogt böse ist. Deshalb stand der Dienstag nun ganz im Zeichen der Entspannung. Nach dem Ausschlafen widmeten wir uns unserem mittelalterlichen Wohlbefinden mit verschiedenen Wellness-Posten: Body Painting, Massage, Hörspiele, Bändeliknüpfen, Portemonnaie basteln, Cocktail mixen, Papier schöpfen, das Lagerabzeichen drucken, Jonglieren, ect.
Aber natürlich nutzten wir auch die Zeit, um uns auf die weiteren Sticheleien des Vogts vorzubereiten, der sich sicher noch nicht geschlagen gibt. Darum kreierten wir Pfeilbogen und Steinschleudern, erschufen einen zünftigen Rammbock und bauten zwei Katapulte. Diese Waffen werden uns dann sicher einmal noch behilflich sein. Hoffen wir aber, dass sich der Vogt mit weiteren Angriffen noch ein bisschen Zeit lässt und wir uns heute noch in Ruhe von den Strapazen der Nacht erholen können. 


Schwarzer Ritter ausgetrickst

Friedlich schliefen die Dorfbewohner in ihren Zelten als plötzlich schrille Rittermusik erklang. Bis alle schläfrigen Pfadfinderinnen dann aus ihrem Schlafsack gekrochen waren, ging es allerdings noch eine Weile. Aber einer erwartete sie schon: der schwarze Ritter! Er erzählte, dass er vom Vogt geschickt worden sei, um eine Nachricht zu überbringen: Der Vogt forderte ein Duell und wir sollten uns gleich sofort bei Nacht und Nebel für einen Kampf gegen den Ritter stellen.
Da wir keine sonderliche Lust hatten auf einen 1 zu 1 Kampf gegen den schwarzen Ritter, versuchten wir mit List einen anderen Weg zu finden. Uns kam eine Idee: Was ist schon ein Ritter ohne sein Pferd? Darum begannen wir mit einem Schmuggel-Game, um das Lieblingsfutter des Pferds zu verdienen und es anschliessend wegzulocken. 
Nach dem Spiel streuten wir im Wald eine Futterspur und legten uns auf die Lauer. Und tatsächlich, das doofe Ritter-Pony folgte dem Futter und verlief sich im dichten Wald. Unser Plan war aufgegangen und wir trollten uns vergnügt wieder ins Küchenzelt. Nur einer fand unsere Finte gar nicht witzig: der schwarze Ritter. Wütend stampfte er zu uns ins Zelt und erklärte den Kampf als unentschieden, da er so ja schliesslich nicht antreten konnte. 
Dies war uns nur all zu recht und wir genossen die verdiente Schoggi- und Vanillecrème, bevor es endlich wieder in den warmen Schlafsack ging. 

Montag, 18. Juli 2011

Die Ritterspiele sind eröffnet!

Nach dem gemütlichen Sonntag, wo wir Besuch aus unserer Heimat bekommen hatten, ruft nun wieder die mittelalterliche Pflicht. So galt es gestern Abend während einem Nacht-OL auch die Umgebung unseres Dorfes genau auszukundschaften. Dieser Abendsport gehörte zu den grossen Ritterspielen, die dieses Jahr im Giswiler Dorf stattfinden. 
Auch heute, Montag, gehen die Ritterspiele weiter. Nach dem Ausschlafen machten wir uns an den traditionellen Kochwettbewerb. Schliesslich wollte jedes Fähnli dem Vogt beweisen, wer die feinere mittelalterliche Mahlzeit auftischen kann. Doch auch der schwarze Ritter beteiligt sich am Wettbewerb, ob das nur gut kommt? 

Sonntag, 17. Juli 2011

Schlüssel zur Schatzkiste beschert uns neue Pfadinamen

Nach den Strapazen der letzten Tage - beispielsweise die Drachennacht, die Flucht vor den Habsburgern aber auch vor der Pest, um nur einige zu nennen - hatten sich die Dorfbewohner endlich ein frisches Bad im Sarnersee verdient. Darum trafen sich alle Wandergruppen wieder vor der Badi. Und wie es der Zufall will, fanden wir dort auch gleich den Schlüssel für die Schatzkiste. Bevor wir uns aber an die geheimnisvolle Truhe wagten, erfrischten wir uns im kühlen Nass und genossen einmal ein paar habsburgerlose Stunden.
Am Abend öffneten wir dann voller Spannung die schwere Holzkiste und fanden darin vielversprechende Pergamentrollen. Es stellte sich heraus, dass der Drachen so beeindruckt war, von der tapferen Leistung unserer Kleinsten, dass er ihnen neue Namen verleihen wollte. So lasen die Täuflinge ihre Urkunde laut vor und freuten sich über ihren Pfadinamen. Folgende Pfäderli wurden auf einen neuen Namen getauft:

Joh: Fuego
Cherry: Koala
Lana: Lilo
Gina: Chinchilla
James-Dean: Dextro
Teaip: Minx
Bonita: Fröschli
Jaya: Raconta
Leonie: Fimo

Zwei Nächte zuvor mussten übrigens auch eine Leiterin und eine Pfadi-Köchin ihren Mut beweisen. Auch sie erhielten für ihre Tapferkeit einen Pfadinamen:
Carmina: Thaleia
Laura: Öpper

Wir sind alle sehr stolz auf unsere Täuflinge und sind froh, dass wir auf die Unterstützung von jedem einzelnen Pfäderli gegen die mittelalterlichen Ungeheuer zählen können.